Lybrook Badlands

im

San Juan Basin

Das San Juan Basin ist ein ca. 4.000 Quadratmeilen großes Gebiet, welches sich über einen Teil von Süd-Colorado erstreckt und weit nach New Mexico hinein ausdehnt.

Seine Oberfläche wurde durch die Auswirkung tektonischer Verformungen und das Zusammenspiel von Regen- und Schmelzwasser, welches Flüsse und Seen periodisch ansteigen ließ, geprägt. So entstand in dieser trockenen, weiten Ebene ein Geflecht von Canyons, Mesas und einzelnen Buttes.

Das bei USA-Touristen bekannteste Gebiet, die San Juan Basin Badlands, befindet sich in New Mexico, überwiegend südlich des Hwy 550 und Hwy 64. Dazu gehören u.a. die Bisti Wilderness, De Na Zin Wilderness, Ah-Shi-Sle-Pah Wilderness Study Area, Ojito Wilderness etc.

Bei den Recherchen für unsere Touren sind Gerd und ich unabhängig von einander auf ein weiteres Gebiet innerhalb der San Juan Basin Badlands gestoßen:

Die Lybrook Badlands.

Im Internet findet man nur wenig Infos, meistens nur vereinzelte Bilder auf diversen Fotoseiten.

Was wir da sahen gefiel uns und weckte unser Interesse.

Die Lybrook Badlands erstrecken sich südlich der kleinen Ortschaft Lybrook, ziemlich in der Mitte zwischen Farmington und Cuba.

Die Straßen Hwy 550, CR7900 und IR474/46 bilden hier eine Art Dreieck, in welchem sich der Hauptteil der Lybrook Badlands befindet.

Die Karte wurde mit Topo USA7.0 von DeLorme www.delorme.com erstellt

Man sollte sich von dem Namen nicht täuschen lassen, in dem Gebiet findet man nicht nur die typischen farbigen Badland-Hügel, sondern eine kleine Märchenwelt aus Canyons, Mesas, Washs, Arroyos, Hoodoos, Spires und sicherlich auch Arches. Eine Vielfalt an Formen und Farben mit grünen Farbtupfern durch kleine Bäume und Sträucher.

Bei seiner Tour im September 2008 war Gerd bereits in dieser Gegend; genügend Zeit, sich näher umzuschauen, hatte er jedoch nicht.

Daher wollten wir versuchen, im Mai 2009 die Lybrook Badlands etwas genauer zu erkunden. Unsere Touren kreuzten sich sowieso zufällig in Farmington und so beschlossen wir, in dieser Gegend einfach noch einen weiteren Tag zu verbringen.

Gerd hatte schon einiges an Vorarbeit geleistet und so waren uns der Weg zum View Point und auch die Hauptzufahrtsstrecke in das Gebiet bekannt. Von dieser führen mehrere kleine Stichstraßen tiefer in die Badlands hinein, dort trifft man auf ein regelrechtes Geflecht von kleinen Dirt Roads, die von den Öl- und Erdgasfirmen „angelegt“ wurden, i.d.R. führen diese zu Pumpstationen. Bei genauerer Betrachtung durch Google Earth entdeckte Gerd dann eine kleine Piste, die recht tief in die Lybrook Badlands hinein führt und man so den Bereich „unterhalb“ bzw. „in der Nähe“ des View Points zu Fuß erreichen könnte.

Mit An- und Rückfahrt ab/nach Cuba, NM, verbrachten wir einen ganzen Tag im Gebiet der Lybrook Badlands. Wir besuchten den View Point, erkundeten eine mögliche Zufahrtsstraße in dieses Gebiet und trafen dabei schon auf erste Hoodoo Gruppen. Wir stießen auf zwei Ausgangspunkte, um zu Fuß tiefer in die Lybrook Badlands einzutauchen und unternahmen eine mehrstündige Wanderung in dieser fantastischen Landschaft.

Hier möchten wir nun unsere Erfahrungen mit Euch teilen.

Die Karte wurde mit Topo USA7.0 von DeLorme www.delorme.com erstellt

Hier noch eine detailliertere Karte, in der man einen Überblick über die Trails bekommt. Gerd und ich sind in den Lybrook Badlands 2009 (gelbe Linie) und 2010 (orange Linie) gewandert.

Die Karte wurde mit Topo USA7.0 von DeLorme www.delorme.com erstellt

Wichtig: Die Qualität der einzelnen Dirt Roads variiert natürlich ständig. Generell würden wir nicht empfehlen, mit einem normalen PKW in dieses Gebiet zu fahren (auch nicht zum View Point). Ein Fahrzeug mit HC sollte vorhanden sein. 4WD war bei unserem Besuch jedoch nicht erforderlich.

Bei Nässe sollte man auf keinen Fall in diese Area fahren!

Hinweis: Allen Koordinaten (Grad, Minuten, Sekunden) liegt das Kartendatum WGS 84 zugrunde.

In den nachfolgenden Karten haben wir die Strecken anhand unserer aufgenommenen GPS-Tracks eingezeichnet. Der in den Karten dargestellte Verlauf der Straßen stimmt nicht immer mit den örtlichen Gegebenheiten überein und die Roads der Öl- und Erdgasfirmen sind in den Karten nicht verzeichnet.

Informationen basieren auf unserem Besuch im Mai 2009

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