San Jose Badlands, NM

im

San Juan Basin

Die San Jose Badlands gehören wie auch Bisti, De Na Zin, die Lybrook Badlands und Ah Shi Sle Pah zu den San Juan Basin Badlands. Einzelne Hoodoos gibt es hier nicht so viele, dafür bestimmen schöne farbige Mudhills und andere interessante Felsformationen dieser Gegend das Landschaftsbild.

Wenn man auf dem Weg von Farmington nach Santa Fe/Albuquerque oder Farmington nach Los Alamos oder Abiquiu ist, lohnt sich ein Abstecher zu den San Jose Badlands.

Diese befinden sich ca. 18 Meilen nördlich des kleinen Ortes Cuba, NM. Die Anfahrt ist weder weit noch schwierig und auch schon mit einer wirklich kleineren Wanderung (eigentlich eher ein Spaziergang) kann man schöne Eindrücke von dieser Gegend gewinnen.

Anfahrt (alle Koordinaten in WGS84, Grad Minuten Sekunden):

Ca. 3,7 Meilen nördlich von Cuba, NM, zweigt die SR 96 Richtung Norden ab.

Nach ca. 13 Meilen erreicht man eine Kreuzung, an der die SR 96 nun nach Osten führt, geradeaus (nach Norden) befindet man sich auf der SR 112.

Dieser folgt man für ca. 1,6 Meilen und biegt dann nach links (Westen) auf die Gravelroad CR 391 ab. Abzweig CR391 - N36 15 36.5 W106 55 07.6 - Ein kleines Schild mit der Nummer steht am Anfang dieser Straße. Die CR 391 führt ein kurzes Stück nach Norden, parallel zur SR 112, dann knickt sie nach Westen ab und folgt (mal näher, mal weiter entfernt) dem Almagre Arroyo. Es gibt immer wieder Abzweigungen diverser Dirtroads. Ein GPS-Gerät mit Karte empfand ich hier als angenehm.

Die Karte wurde mit Topo USA7.0 von DeLorme www.delorme.com erstellt

Nach ca. 2,3 Meilen verlässt man die CR 391 und biegt auf eine andere Gravelroad nach Nordenwesten ab. Ca. 0,7 Meilen weiter hat man dann bereits eine Art Parking Area erreicht, an der ein kleiner Schuppen (vermutlich von einer Ölgesellschaft) steht. Parking - N36 17 02.3 W106 57 02.5

Karte: gelbe Linie = Zufahrt, rote Linie = Wanderung

Die Karte wurde mit Topo USA7.0 von DeLorme www.delorme.com erstellt

Von hier aus kann man die schönen Felsformationen und Mudhills, die sich entlang der Ostwand der Continental Divide befinden, erwandern.

Länge der Zufahrt (one way ab Kreuzung SR 96/SR 112): ca. 4,5 Meilen, davon ca. 3 Meilen Dirtroad.

Zeitbedarf (komplette Tour ab/an Kreuzung SR 96/SR 112): ab ca. 1,5 Stunden – Dauer variiert mit Länge der Wanderung.

Beschaffenheit der Straßen: Die Dirtroads waren einfach zu befahren, lediglich an einer Stelle war eine etwas tiefere Rille und daher etwas holprig. Es ist ein Lehmboden, stellenweise ein paar keine Steinchen. Auch hier gilt: Bei Nässe nicht in dieses Gebiet fahren!

Erforderliches Fahrzeug: Bei meinem Besuch hätte man mit einem normalen PKW bis zum Parkplatz fahren können. SUV oder 4WD war bei meinem Besuch nicht erforderlich. Dies kann sich natürlich jederzeit ändern.

Wanderung: Ich besuchte nur die Gegend östlich vom Parkplatz. Für die Formationen entlang der Wand, die südlich ab dem Parkplatz verläuft, war der Sonnenstand nicht mehr so gut. Meine kleine Wanderung war nur eine Meile lang und mit zig Fotostopps brauchte ich eine reichliche Stunde. Je nach verfügbarer Zeit kann man hier sicherlich einen halben Tag. Es gibt keine markierten Trails.

Beste Fotozeit: Vormittag und Nachmittag (das grelle Mittagslicht ist nicht optimal). Je nach Standort hat man dann zwar evtl. mal Gegenlicht oder sogar Schatten. Aber da die Wand der Continental Divide stark zerklüftet ist, ändert sich die Blickrichtung immer wieder.

Informationen basieren auf meinem Besuch im Mai 2010


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