Prolog

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1. Tag:
Ankunft

2. Tag:
Ghost Town Chloride

3. Tag:
Kaiser Spring Canyon - Watson Lake

4. Tag:
Vulture Mine - Castle Hot Springs Road

5. Tag:
Apache Trail - Tonto NM - Lost Dutchman SP

6. Tag:
Hewitt Canyon Arch - Fahrt nach Ajo

7. Tag:
Organ Pipe Cactus NM - Saguaro NP

8. Tag:
Saguaro NP - Arizona Sonora Desert Museum - Mission San Xavier del Bac

9. Tag:
White Rocks - Stud Horse Point

10. Tag:
Coyote Buttes South - White Pocket

11. Tag:
White Mesa Arch - Coal Mine Canyon - Blue Canyon

12. Tag:
Canyon de Chelly - Arches bei Many Farms - Monument Valley

13. Tag:
Valley of the Gods - Corona Arch - Arches NP

14. Tag:
Arches NP - Onion Creek

15. Tag:
Dead Horse Point SP- Canyonlands NP - Mineral Bottom - Secret Spire

16. Tag:
Mesa Arch - Factory Butte Arch - Capitol Reef NP

17. Tag:
Cedar Breaks NM

18. Tag:
Valley of Fire - Las Vegas

19. und 20. Tag :
Las Vegas und Rückflug

Prolog

Schon im Juni 2007 setzten sich die ersten Gedanken für die nächste Tour fest. Es mussten auf jeden Fall zwei Gegenden mit rein, nach denen ich bereits damals wieder eine unheimliche Sehnsucht verspürte, lagen doch die Besuche schon einige Jahre zurück. Dass dies ein ziemlich fahrintensiver Spagat sein würde, war mir bewusst, aber da ich schon mehrere Touren hinter mir hatte, würde ich es mir erlauben, an manchen Highlights einfach vorbei zu rauschen.

Das Ticket für die „Lonely Roads Tour“ hatte ich sehr früh gebucht, den Kauf des Tickets für die Tour 2008 zögerte ich hinaus. Der Grund – dazu muss ich etwas ausholen: 

Das Ticket für 2007 buchte ich so zeitig, da ich ein seelisches Trostpflaster wegen meiner Versetzung nach Karlsruhe brauchte. Die Kollegen, die Chefs, die Arbeit und das Arbeitsklima in Karlsruhe waren wunderbar, dies möchte ich betonen, denn ich habe mich dort sehr wohl gefühlt – aber die Fahrerei war wirklich grässlich.

An dieser Stelle ein Dankeschön an alle, die an mich gedacht haben und mir mit E-Mails Mut gemacht haben. Ihr seid auch der Grund, warum ich diese Sätze hier schreibe.

Während ich in meiner kaum vorhandenen Freizeit den Bericht der „Lonely Roads Tour“ veröffentlichte, lief meine innerbetriebliche Bewerbung für eine Stelle in Stuttgart, die wie für mich gemacht war. Ihr könnt Euch meine Erleichterung vielleicht vorstellen, als das Telefon klingelte und mir mein (damals zukünftiger) Chef mitteilte, dass man sich für mich entschieden hatte. Ich musste mich erstmal auf der Toilette einschließen und vor Erleichterung eine Runde heulen.

Seit dem 1. Oktober 2007 bin ich also nun wieder „zu Hause“ in Stuttgart. Und ich fühle mich pudelwohl: Arbeitsplatz, Arbeit, Kollegen, Chefs – alles ist so perfekt, manchmal habe ich Angst, wann der große Knall kommt. Ich bin noch nie so gerne ins Büro gegangen, wie im vergangenen dreiviertel Jahr.

Wenn man ganz neu in einer Abteilung angefangen hat, ist es ja nicht der beste Weg, sich gleich mal nach dem Urlaubskalender zu erkundigen, daher verschob ich den Kauf vom Ticket etwas nach hinten. Und als ich dann buchte, war der Preis noch mal nach unten gegangen  =)

Die Eckpunkte der Tour waren schnell festgelegt. Der Feinschliff war dann wieder sehr arbeits- und zeitintensiv aber die Planung, die Änderungen usw. machen einfach Spaß. Das endgültige Ergebnis könnt Ihr hier sehen: Diese Seite hatte ich gebastelt, damit Verwandte und Freunde wissen, wo ich mich an den einzelnen Tagen rumtreiben möchte .

Schon letztes Jahr war ich auf den Geschmack gekommen, die Unterkünfte zu reservieren, verschaffte mir dies doch mehr „reine“ Urlaubszeit, da ich nicht erst bei Ankunft in einem Ort die Motels, deren Auslastung und den Preis auskundschaften musste. Daher wurden für diese Tour alle Motels vorab reserviert, selbstverständlich unter Berücksichtigung der Stornooptionen. Das Notebook würde ich dabei haben und sollte ich also zu Änderungen gezwungen sein, würde dies problemlos gehen.

Im Gegensatz zu den vorherigen Jahren waren die letzten Wochen vor dem Abflug sehr entspannt. Ausnahmsweise sprang ich mal nicht konfus im Dreieck rum, sondern konnte alles in Ruhe erledigen.

Und dann war es endlich so weit. Meine Tour konnte beginnen.
Wenn Ihr Lust habt, dann könnt Ihr mich in den nächsten Tagen auf 3.999 Meilen durch Nevada, Arizona und Utah begleiten.

Letztes Jahr habe ich damit begonnen, den einzelnen Tagesberichten einen Titel zu geben, dies habe ich auch dieses Jahr fortgesetzt:


„Ein herzliches Willkommen“
„Die Mietwagen-Expertin“
„Tag der kleinen Steinschläge“
„Crazy“
„Wir werden nie Fraundschaft schließen“
„Urlaub“
„Genervt“
„143 Meilen“
„Aller guten Dinge sind drei“
„Aua“
„Keinen Strich durch die Rechnung“
„Morgens zu viel, abends zu wenig“
„Murphy's Law“
„Ein Police Officer am frühen Morgen“
„Therapie“
„Horst hat mich im Stich gelassen“
„Der dritte Versuch“
„Die Verlockung“
„Rien ne vas plus“
„Good bye“


Und hier noch ein paar der Songs, die der CD-Player abspielte, während ich über die Highways fuhr und einfach das Feeling genossen habe:

Vixen - Edge of a Broken Heart
Accept - I am a Rebel
Van Halen - Jump
Gary Moore - Friday On My Mind
Alice Cooper - Snakebite
Kiss - I was made for loving you
Manowar - Battle Hymn
AC/DC - Highway to hell
Aerosmith - Crazy
Twisted Sister - Oh Come All Ye Faithful
Norman Greenbaum - Spirit In The Sky
Cinderella - Don't Know What You Got
Simple Minds - Don't you Forget About Me
Kim Carnes - Bette Davis Eyes
Slade - My oh My
Twisted Sister - We're Not Gonna Take It
Hammerfall - Glory To The Brave
Jon Bon Jovi - Dying ain't much of a livin
Reo Speedwagon - I Cant´t Fight This Feeling
ULTRAVOX - HYMN
AXXIS - Touch the Rainbow